Sternprodukt · Atlas
← Werkstatt atlas/quellen/Braunbaer.md

Rumänien · Braunbär — Quellenregister

Stand der Prüfung: 08/2026.

Bestandszahlen

Angabe auf dem Blatt Status Quelle / Anmerkung
über 24 000 DNA-Proben aus 25 Kreisen belegt Ministerul Mediului, Apelor și Pădurilor (MMAP), vorläufige Ergebnisse der nationalen Braunbärstudie, April 2025
Bestand 10 419 – 12 770 Tiere belegt dieselbe Veröffentlichung
Ergebnisse sind vorläufig, kein Endbericht belegt MMAP spricht ausdrücklich von preliminary results
frühere Schätzungen 5 000 – 10 000 belegt Zusammenstellung aus WWF România, Jagdverbänden und Fachstudien; Methodik uneinheitlich
Zählung 2023: 7 536 – 8 093, im Mittel 11 Bären/100 km² belegt allgemeine Bärenzählung auf Basis biologischer Proben, Stand April 2023
Ökologen halten rund 5 000 Tiere für verträglich belegt mehrfach berichtet, u. a. dpa-Meldung 08/2025
größte Braunbärenpopulation der EU belegt außerhalb Russlands hat kein europäisches Land mehr Bären
Făgăraș-Ost: 283 Bären, 137 W / 146 M, 17–18 je 100 km² belegt genetische Zählung Făgăraș-Ost, Piatra Craiului, Iezer-Păpușa, Leaota; 2023
Modus „Nachweise“: 1 256 Fundpunkte, 1970–2026 belegt GBIF-API, Ursus arctos (taxonKey 2433433), country=RO, nur Funde mit Koordinaten und ohne Geokoordinaten-Fehler; Abzug 2026-08-07 → daten/baeren-gbif.geojson. Achtung: Meldedichte, kein Bestand — wo viele Menschen sind, wird mehr gemeldet. Das GPKG im Repo (baeren_gbif.gpkg) ist der Arbeitszwilling.

Was nicht belegt ist — und deshalb auf dem Blatt gekennzeichnet wird

Angabe Status was fehlt
Kreiswerte (Harghita 1727, Brașov 1329, …) unbelegt Die Kreistabelle des MMAP-Berichts liegt hier nicht vor. Die Werte in themen/rumaenien-baer/daten/kreise-baeren.geojson sind Platzhalter.
Kreisdichten (Bären je 100 km² Habitat) unbelegt dito
„höchste Dichte Europas: Brașov 29,9“ entfernt war unbelegt; die Rosette zeigt jetzt die belegte Făgăraș-Zahl
Präventionsquote 2024: 426 / getötet 381 entfernt war unbelegt
„Ministerium nennt 4000 als verträgliches Maß“ entfernt belegt ist nur die Aussage von Ökologen zu rund 5 000
„WWF hält die Methodik für nicht ausreichend belegt“ entfernt Kritik an der Methodik ist plausibel, aber in dieser Zuspitzung nicht nachgewiesen
Begegnungsorte (Băile Tușnad, Răcădău, Transfăgărășan, Sinaia, Vama Buzăului) teils belegt Bärenzulauf in Băile Tușnad und Fütterung am Transfăgărășan sind mehrfach berichtet. Die Punktlagen sind von Hand gesetzt, ±1 km.
tödlicher Angriff Jepii Mici / Bucegi, 07/2024 zu prüfen Vorfall ist berichtet worden; genaue Ortslage und Datum hier nicht gegenprüft
Bärenjahr-Grafik (Winterruhe, Wurf, Paarung, Fettpolster) abgeleitet allgemeine Biologie von Ursus arctos, keine rumänienspezifische Quelle
„Revier 20–300 km² · Männchen bis 300 kg“ abgeleitet Spannen aus der allgemeinen Artliteratur

Imkerei und Wildbienen (qualitative Ebene, seit 08/2026)

Die Ebene trägt keine Bestandszahlen. Sie benennt Trachtlandschaften und Vorkommensschwerpunkte über den Lebensraumtyp — das ist bewusst eine Aussage über Standorttypen, nicht über Mengen.

Angabe auf dem Blatt Status Anmerkung
Wanderimkerei folgt der Blüte: Robinie (Mai, Tiefland) → Sonnenblume (Sommer) → Wald- und Blütentracht im Gebirge belegt Das Verfahren (stupărit pastoral) ist in Rumänien die verbreitete Betriebsform; die Trachtfolge ergibt sich aus den Blühzeiten der genannten Arten.
Robinien-Trachtlandschaften: Banater Heide, Oltenische Sande abgeleitet Robinienbestände auf Sandböden des westlichen Tieflands und der Olt-Donau-Sande. Die Signaturlagen sind gesetzt, nicht aus einem Datensatz übernommen.
Sonnenblumen-Trachtlandschaften: Bărăgan, Dobrudscha abgeleitet Beide sind Hauptanbaugebiete der Sonnenblume; Standortwahl der Signatur von Hand.
Ostkarpaten: Wald- und Blütentracht abgeleitet Sommer- und Spättracht im Gebirge, Standortwahl von Hand.
Verlauf des Wanderwegs (Linienzug West → Süd → Ost → Gebirge) abgeleitet, schematisch Der Linienzug ist eine Darstellung des Prinzips, keine erfasste Route.
Wildbienen-Schwerpunkte: Măcin, Süddobrudscha, Siebenbürgisches Becken, Donausande, Eisernes Tor, subkarpatische Halbtrockenrasen abgeleitet Ausgewählt nach Lebensraumtyp — Steppen-, Trocken- und Lössrasen sind die artenreichsten Wildbienenlebensräume Südosteuropas. Keine Rasterdaten, keine Artenzahlen.
Nutzungskonflikt Honigbiene ↔ Wildbiene um Tracht belegt (allgemein) Trachtkonkurrenz bei hoher Stockdichte ist in der Bestäuberökologie gut belegt; für Rumänien liegt hier keine spezifische Studie vor.
Bienenstöcke als häufiger Gegenstand von Bärenschäden belegt (allgemein) Schadensmeldungen an Bienenständen sind in Bärengebieten Standard; keine rumänische Statistik hier geprüft.

Nebenkarte „Mohn-Mauerbiene“ (Profilschnitt, ohne Maßstab)

Angabe Status Quelle
Hoplitis papaveris, Familie Megachilidae, Gruppe der Mauerbienen belegt de.wikipedia, „Mohn-Mauerbiene“
kleidet die Brutzelle mit Stückchen von Klatschmohn-Blütenblättern aus, bis zu 40 Stück je Nest belegt Stiftung Mensch und Umwelt / oekolandbau.de, „Wildbiene des Monats“ 05/2023
gräbt einen Gang von etwa 7 cm Tiefe, nur eine Brutzelle je Nest belegt ebd.; wildbienen.info
Blütenblatt-Zipfel stehen während des Nestbaus wie Zinnen aus dem Eingang belegt oekolandbau.de, ebd.
Flugzeit Mai bis Juli, an die Mohnblüte gebunden belegt ebd.
trockenwarme Standorte: Flugsandfelder, Magerrasen, Sandgruben, sonnige Waldränder belegt ebd.
von West- bis Osteuropa verbreitet belegt de.wikipedia, ebd.
in Deutschland auf der Roten Liste als „Vom Aussterben bedroht“ geführt belegt de.wikipedia, ebd. — gilt für Deutschland, nicht für Rumänien; deshalb steht der Gefährdungsstatus nicht auf dem Blatt
Vorkommen in Rumänien konkret nicht geprüft Die Nebenkarte zeigt die Art als Lebensweise-Beispiel für die Gilde der Trockenstandort-Wildbienen, nicht als rumänischen Nachweis.
  1. Bienenstock-Register (ANSVSA/APIA) je Kreis — dann wird aus Signaturen ein Kartogramm.
  2. Wildbienen-Rasterdaten aus GBIF (Familien Andrenidae, Halictidae, Megachilidae) — dann wird aus dem Lebensraumargument ein Nachweis.
  3. Schadensstatistik an Bienenständen aus den Kreisumweltbehörden.
  4. GBIF-Abzug zu Hoplitis papaveris, country=RO — dann wird aus der Lebensweise-Nebenkarte ein belegtes Vorkommen.

Was gebraucht wird

  1. Die Kreistabelle aus dem MMAP-Bericht (Abundanz je județ). Damit wird aus der Modellskizze eine Karte.
  2. Die Zahlen zu Entnahme und Prävention 2024/2025 aus der amtlichen Quote.
  3. Ein belegter Vorfallsdatensatz (Ort, Datum, Ausgang), sonst bleibt der Zackenstern raus.