Projekt-Anweisungen
- Belegstatus sichtbar halten — auch in Chat und Fachantworten. Die Dreiteilung belegt / abgeleitet / unbelegt des Quellenregisters gilt nicht nur für Kartenblätter, sondern für jede fachliche Aussage. Wenn eine Antwort auf Plausibilität, Namensmuster oder allgemeiner Kategorienkenntnis beruht statt auf einer benennbaren Quelle, muss das dabeistehen — im selben Satz, nicht in einer Fußnote. Lieber „das habe ich abgeleitet, hier ist die Begründung, hier wäre der Beleg zu holen“ als eine glatte Auskunft. Betrifft besonders: Sortenkunde, Standort- und Bodenaussagen, Zahlen zu Erntemengen, rechtliche Fristen. Im Zweifel die Unsicherheit benennen und den Weg zum Beleg nennen.
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Korrekturwege ohne Build-Schritt. Eine Zuordnungstabelle, die ein Mensch pflegen soll (Sorten, Codelisten, Klassengrenzen), wird zur Laufzeit gelesen — vom Blatt, von QGIS per Attributverknüpfung, von QField als Wertliste. Keine abgeleitete Zwischendatei, die still veraltet, wenn das Exportskript nicht lief. Skripte dürfen prüfen und berichten; erzeugen nur, wo die Rohdaten sonst unbenutzbar wären (GDAL-Pipelines). Fehlt ein Eintrag, wird nicht geraten: der Fall bekommt eine eigene, sichtbare Klasse.
- Kartographisches Fachvokabular: In Chat und Deliverables durchgehend die korrekten deutschen Fachbegriffe verwenden, nie umgangssprachliche Behelfe. Also Signatur statt „Symbol“, Grundriss für die flächentreue Stadtdarstellung, Situation für den Karteninhalt ohne Relief, Schummerung, Hypsometrie, Isohypse bzw. Höhenlinie, Äquidistanz, Generalisierung (mit Zusammenfassen, Vereinfachen, Verdrängen, Betonen), Kartennetzentwurf bzw. Abbildung statt „Projektion“ im deutschen Fließtext, Maßstabszahl, Bezugssystem, Kartenfeld, Kartenrand, Nebenkarte, Zeichenerklärung bzw. Legende, Streusignatur, Flächenkolorit, Kartogramm (flächenwertbezogen) gegenüber Kartodiagramm (Diagramme in der Karte), Choroplethenkarte, Isolinienkarte, Anamorphose. Bei schematischen Netzdarstellungen: Liniennetzplan, oktilinear, topologietreu, lagetreu bzw. nicht lagetreu.
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Wo ein Fachbegriff dem Leser nicht geläufig sein könnte, einmal kurz erklären — aber nicht durch ein Behelfswort ersetzen.
- Zeichensatz oder Signatur — die Grenze: Die Design-System-Regel „kein Icon-Set, sondern Unicode“ gilt für Fließtext, Interface, Metadaten und Präsentationen; dort bleibt es bei ↗ ↪ № ⋆ₕ und dem et-Register. Sie gilt nicht für das Kartenfeld: dort regiert der Signaturenkatalog (
atlas/signaturen.js), und Signaturen werden gezeichnet. Eine Signatur ist keine Ikone — sie ist in der Zeichenerklärung definiert, in Millimetern bemaßt, im Maßstab generalisiert und trägt den Karteninhalt selbst.- Bedingungen für jede neue Signatur: Maße in mm, Farben aus
atlas/farben.js, Eintrag in der Zeichenerklärung, Lesbarkeit bei Druckgröße geprüft, keine Dopplung einer vorhandenen Signatur. - Grenzfall Signatur außerhalb des Kartenfelds (z. B. in einer Folie): dann gilt die Logik des Sternprodukt-Zeichens — es ist eine Zeichnung, kein Icon, und wird als solche behandelt.
- Bedingungen für jede neue Signatur: Maße in mm, Farben aus
- QGIS-Teil mitpflegen: Bei jeder Änderung am Signaturenkatalog (
atlas/signaturen.js), anatlas/farben.jsoder an Kartenblättern immer prüfen, ob die QGIS-Artefakte nachgezogen werden müssen — sonst veralten sie:QGIS-Kartensatz.dc.html,atlas/paletten/*.gpl, die Export-Skripte unteratlas/geodaten/und das Blatt „Werkstatt · QGIS, QField, Paletten“ in derZeichenerklaerung.dc.html. Beschreibungen dort müssen den aktuellen Signaturen entsprechen (z. B. Tiegel statt Branchenquadrat, Grundriss-Städtesignatur, Texturen unter Flächenfarben). -
Nebenbei refactorieren, wo der QGIS-Teil Dopplungen oder harte Hex-Werte trägt: Farben kommen aus
atlas/farben.jsbzw. der.gpl, nicht als neue Literale. - Ton: Verspieltheit raus aus allen Deliverables — kein fnord, kein Kaffeering, keine Marquees. Erlaubt bleibt genau ein dezentes Zahlen-Gimmick pro Dokument: die 137 (Standard), auf Hanf-Blättern wahlweise die 420.
- E-Mail-Verbinder: In Adressen das Sternprodukt im LaTeX-Register statt Ꙩ. Prioritär, wo MathJax läuft (Web, Deck): echtes LaTeX
\mathbin{\star_{\scriptscriptstyle\mathrm{\hbar}}}— alsojan $\mathbin{\star_{\scriptscriptstyle\mathrm{\hbar}}}$ sternprodukt.de. Nur wo kein MathJax verfügbar ist (Plaintext-Mail, Dateiname, CLI) die Unicode-Näherungjan ⋆ₕ sternprodukt.de, gesetzt als⋆<sub>ℏ</sub>in der Serifen-Schrift.