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Jan Paki — Reisevorbereitung
Reisevorbereitung · August 2026

Eine Karte für Rumänien

Für die Reise gibt es jetzt einen selbst gebauten Reiseführer. Diese Folien erklären, was er kann ;)

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Worum es geht

Ein Reiseführer, der auf dem Handy wohnt

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Eine Karte von ganz Rumänien — gezeichnet wie ein alter Schulatlas, nur eben zum Anfassen.

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Sie funktioniert ohne Netz. Im Donaudelta, auf dem Karpatenpass, im Funkloch hinter Sighișoara.

03

Und sie ist für zwei gedacht — dieselbe Karte auf zwei Handys, und abends finden die beiden zueinander. Dazu gleich mehr.

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Der Inhalt

Sieben Ebenen, zum An- und Ausknipsen

DRACULABran, Sighișoara, Poenari — der ganze Mythos, ehrlich beschriftet
DELTADonaudelta mit Anlegern und Kanälen — Pelikane inklusive
NATUR14 Naturparks als Flächen, Website einen Fingertipp entfernt
BETONBrutalismus-Spaziergänge durch Bukarest — schöner als es klingt
ROUTENHauptachsen für Auto und Bahn, mit ehrlichen Fahrzeiten
BAHNEin Tipp auf den Bahnhof öffnet die Verbindungssuche
HANFBerufsbedingtes Spezialthema — musste mit.
DAZUDer eigene Standort läuft als Marker mit Kompassnadel mit
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So sieht es aus

Keine App-Bedienung zu lernen

Oben die Themen zum Anknipsen, in der Mitte die Karte, unten die Beschreibung des zuletzt angetippten Ortes.

Das ist alles. Wer eine Wanderkarte lesen kann, kann das hier deutlich besser.

Entwurf des Hauptscreens
Entwurf — die hübsche Fassung folgt.
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Der eigentliche Trick

Eine Karte, zwei Handys

   Handy № 1  ───┐                      ┌───  Handy № 2
                  │   abends im WLAN:    │
                  └──►  die Karten  ◄────┘
                       finden zueinander

   Was tagsüber markiert wird, ist abends auf beiden Handys.
   Automatisch — am Ende des Tages stimmt alles überein.

Die Technik läuft auf einem eigenen Server — und wenn der mal schläft, hilft eine kleine App namens Syncthing: einmal gegenseitig den QR-Code scannen, danach tauschen die zwei Handys ihre Karten von ganz allein.

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Zusammen»arbeit«

Drei Spielarten, alle unter einer Minute

DIE MERKLISTE

Etwas auf der Karte entdeckt, »da will ich hin« gedacht — ein Stern drauf, fertig. Alle Sterne landen auf derselben Karte, und wo sie sich häufen, ist die Route schon fast entschieden.

DIE FUNDSTÜCKE

Unterwegs getrennt losgezogen? Foto + zwei Wörter an den Ort geheftet — das gute Café, der Aussichtspunkt, der seltsame Brunnen. Abends werden aus zwei Tagen eine gemeinsame Karte.

DIE ARBEITSTEILUNG

Vor der Reise: Delta und Naturparks auf der einen Seite, Beton und Bahn auf der anderen. Jeder pflegt seine Ebenen, keiner funkt dem anderen dazwischen — das Zusammenfügen übernimmt die Karte.

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Ein Reisetag damit

Morgens, tagsüber, abends

08:00 · WLANKaffee, Karte auf, einmal Sync — die Sterne vom Vorabend sind jetzt auf beiden Handys.
tagsüberKein Netz, kein Problem — Karte, Standort und alle Sterne sind an Bord. Fundstücke sammeln sich lokal.
abendsWieder WLAN, wieder ein Sync — und die zwei Tage liegen auf einer Karte, ohne dass jemand etwas abtippen muss.
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Aufwand, ehrlich gerechnet

Was es braucht — und was nicht

BRAUCHT ES
Die App QField (kostenlos, Android wie iPhone)
Ein Login — liegt schon bereit
Zehn Minuten Einrichtung, Betreuung inklusive
BRAUCHT ES NICHT
Ein Konto bei irgendeinem Konzern
Dauernd Internet oder Roaming-Sorgen
Irgendein Verständnis für Geoinformatik

Bewährte Regel: läuft etwas nicht, liegt es an der Karte — nie an der Bedienung.

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Zur Einstimmung

Drei Vorschläge für die ersten Sterne

★

Sighișoara bei Dämmerung. Die einzige bewohnte mittelalterliche Festung Europas — und Geburtshaus von du-weißt-schon-wem.

★

Mit dem Boot durch das Delta. 3 500 km² Schilf, Kanäle und Pelikane. Netz gibt es dort keins — die Karte weiß trotzdem, wo wir sind.

★

Bukarest, Beton bei Morgenlicht. Achtzehn Stationen. Ob das schön ist, klärt sich am besten vor Ort.

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Sternprodukt

Der erste Stern ist frei.

Die Karte ist fertig, der Login liegt bereit. Der Rest ist Rumänien.

α⁻¹ = 13710 / 10